Daniel Schmude-Sterling

Daniel Schmude-Sterling

Daniel Schmude-Sterling

Daniel Marcel Schmude-Sterling über sein Werk: Unter meinen vielseitigen Interessen fasziniert mich der menschliche Körper am meisten – seine Individualität, seine Ästhetik und seine Ausdrucksmöglichkeiten. Wenn ich Menschen betrachte, sei es auf der Straße oder etwa in der Bahn, schaue ich auf ihre unterschiedliche Charakteristik und stelle mir vor, wie ich die betreffende Person fotografieren würde. Jeder Mensch hat eine spannende Geschichte zu erzählen, die sich auch in Körpersprache ausdrückt und jeder Mensch hat seine eigene ästhetische Schönheit.
Im Spiel von Licht und Schatten offenbaren sich versteckte Besonderheiten, die meist übersehen oder nicht erkannt werden. Es fasziniert mich immer wieder, wenn meine Models sich bei der Arbeit vor der Kamera bewusst werden oder (wieder-) erkennen, über welche ästhetischen Reize sie verfügen. Insbesondere der Zusammenhang von Identität und Sexualität treibt mich in meiner Arbeit an. Dabei interessiert mich die Perfektion weniger, gerade das Unperfekte liefert die interessanteren Bilder. Darüberhinaus gibt mir Fotografie die Möglichkeit, meine Gedanken auszudrücken, auf soziale Schieflagen aufmerksam zu machen und die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – vielleicht auch zu provozieren.“
Daniel Marcel Schmude-Sterling, studierte Fotografie in Berlin und New York, lebt und arbeitet in Berlin.